Ohne sie ist die Basler Fasnacht undenkbar, aber sie schmeckt natürlich gerade in der kalten Jahreszeit auch an allen anderen Tagen. Ob man den Suppenklassiker mit oder ohne Zwiebelringe und Käse serviert, darüber gehen allerdings die Meinungen auseinander.
Für 4-6 Personen
VORBEREITUNGSZEIT: 10 Minuten
KOCH-/BACKZEIT: 1 Stunde
75 g Butter
100 g Mehl
1½ l Gemüse- oder Fleischbouillon
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Zum Fertigstellen:
3 mittlere Zwiebel
2 Esslöffel Mehl
3 Esslöffel Bratbutter
100 g geriebener Gruyère AOP oder Emmentaler AOP
In einer Pfanne die Butter erhitzen. Das Mehl darin auf mittlerem Feuer unter ständigem Rühren langsam kastanienbraun, jedoch nicht zu dunkel rösten, da die Suppe sonst bitter schmeckt.
Die Pfanne vom Herd nehmen und unter Rühren mit einem Schwingbesen die Bouillon dazugiessen. Die Suppe aufkochen, dann auf kleinem Feuer ¾–1 Stunde leise kochen lassen; die lange Garzeit ist wichtig, damit der Mehlgeschmack verschwindet. Am Schluss je nach gewünschter Konsistenz eventuell etwas Wasser nachgiessen, um die Suppe zu verdünnen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Während die Suppe kocht, die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Auf der Arbeitsfläche ausbreiten. Das Mehl in ein feines Sieb geben und die Zwiebelringe damit beidseitig bestäuben.
In einer beschichteten Bratpfanne die Bratbutter erhitzen. Die Zwiebeln darin goldbraun braten. Auf einen Teller geben.
Die Suppe in vorgewärmten Tellern anrichten. Mit Zwiebelringen garnieren. Den Käse erst am Tisch und nach Belieben über die Suppe geben.
Es gibt Stimmen, die behaupten, dass die Mehlsuppe erst aufgewärmt den richtigen Geschmack hat.